VOICE OF HATE – “GODS OF HELL AND EARTH” (MCD)
VOICE OF HATE präsentieren auf dieser Mini sehr riffbetonten und aggressiv schnellen brutalen Death Metal der ab und an  MALEVOLENT CREATION oder CRYPTOPSY erinnert. Leider ist der Spaß viel zu kurz, denn „Gods of hell and earth“ hätte das Potential für ein komplettes Album. Technisch geht schon mal die Post ab, das Songwriting wird nie tröge und ich bin beim Zuhören ständig am Zappeln. Die kurzen, prägnanten Solos sind einfach heftig und danach werde ich jedes Mal von einem neuen Brachialriff umgehauen. Einziges Manko ist, die Stücke sind einfach viel zu kurz. Dafür geht der Sound mächtig auf die Ohren. Respekt! Ich gebe mich jedenfalls zuversichtlich der Zukunft hin und warte auf eine längst überfällige Full Lenght, die wohl alles niederreißen wird, wenn die Band ihren Stiefel anbehält. Solltet ihr mal checken! ( JUPP )
Voliac Rock Prod.

 

VOICE OF HATE – “HANDLING OF FLESH”
Ne coole halbe Stunde klassischen Hochgeschwindigkeitsdeathmetals mit deutlichen MORBID ANGEL und MALEVOLENT CREATION Einflüssen, den die Spanier da runterhämmern. "Handling." wirkt durchdachter als die noch etwas improvisiert wirkende Mcd "Gods Of Hell And Earth", auch wenn die schon cool war. Auf jeden Fall sind die Songs länger und innovativer geworden und werden nicht mehr von zu vielen Intros und Zwischensequenzen zerlegt. Klingt alles viel reifer und musikalisch verdammt fit. Der Songaufbau ist zwar berechenbar, cooler Riffs wechseln mit kurzen Solos oder überlagern sich, und wirklich abwechslungsreich ist die Scheibe auch nicht, aber das stört kaum. Geht so ähnlich wie bei SLAYER und denen nimmt das ja auch keiner übel, da wird das sogar für Genialität gehalten.  Die Spanier wissen schon ganz genau was sie da machen und wie man ein Album produziert, von dem man selbst überzeugt ist. Vor allem die stampfenden Gitarrenriffs sind permanentes Bangerfutter, die sich unaufhaltsam ihren Weg durch die grau/weiße Masse menschlicher Gehirne wühlen. Zum Song "Terror Tactics" gibt es noch nen Videoclip, der geiles Metalklischee breittritt, sehr gut das Ding! Der Titel ist neben dem Opener "Burn" ohnehin der stärkste, da er sich fast bedrohlich wirkend durch seine Spielzeit schleppt, ne sehr dichte Atmosphäre besitzt und mittendrin richtig ausbricht. "Terror Tactics" ist definitiv dicht an SLAYER dran, die auch so einen unverkennbar großen Einfluss auf die Band haben. "Handling Of Flesh" wird euch kaum enttäuschen.
 ( JUPP )
Voliac Rock Prod.